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Familienfreizeit: Natur
Erleben im Vinschgau/Südtirol
vom 02. - 09.06.2007
Samstag:
Drei Familien treffen sich in aller Frühe
an der Autobahnauffahrt Neuendettelsau. Freudige Begrüßung,
kurze Unterhaltung, Frage: Wie habt ihr denn euren Kofferraum
noch zugebracht? Habt ihr auch wirklich nichts vergessen?
Nein, dann steht ja unserer Fahrt nach Südtirol nichts mehr
im Wege!
Freudig geht es auf die Autobahn erstmal Richtung Nürnberg,
dann über die A 8 nach München - am Autobahn Dreieck Inntal
geht es Richtung Kufstein und weiter im Tempo 120 nach Innsbruck!
Achtung jetzt kommt der Brenner - Frage: Bundesstraße oder
Autobahn?
Wir durchfahren Sterzing, an den Häusern sieht man es, wir
sind in Italien, die Landschaft verändert sich, Kinder schaut
mal nach rechts, jetzt nach links, nein wieder nach rechts,
überall gibt es ……!! Erratet ihr wohl was ich meine! Noch
ein Tipp: meistens überragen sie die anderen …… die vor
ihnen stehen! Na wir werden sehen, ob ihr alle richtig geraden
habt, damit es euch nicht langweilig wird, bitte diese ……
zählen! Damit wir wissen, wie viele …… wir gesehen haben!
Achtung jetzt kommt Bozen! Die Autobahnkreuze in Bozen haben
es wirklich in sich, da heißt es aufpassen, sich nur nicht
verfahren, sonst kommen wir noch zum Gardasee und nicht
nach Tschars!
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Blick ins Schnalstal
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Endlich nach Stunden gemeinsamer Fahrt lassen wir
Naturno links liegen und fahren durch den Tunnel weiter
nach Tschars. Jetzt ist es nicht mehr weit! Wir fahren
am Ortsschild Tschars vorbei, jetzt schnell hoch,
den Schlüssel bei Frau Brunner abholen und weiter
geht es durch die Apfelplantage den Tombergweg steil
den Berg hinauf zum Jugendhaus Tomberg! Die Fahrt
nach oben dauert Kehre für Kehre auf einer sehr schmalen
Straße (hoffentlich kommt kein Auto entgegen!) geht
es immer weiter und weiter nach oben, wohin? Wie weit
noch? Fahren eigentlich noch Leidel und Scheuber hinter
uns her oder sind diese schon an einer Kehre hängen
geblieben? Hier zeigt es sich, wer ein guter Autofahrer
ist!!!
Endlich! Stopp ein Schild, da rechts geht es hinüber
zu unserem Haus für eine Woche, hoch oben am Berg.
Wartet wohl Familie Rettelbach-Zellner schon auf uns?
Aussteigen und Staunen über die herrlichen Bergwiesen
und die grandiosen Ausblicke, sich freuen über die
vor uns liegende Woche mit Ruhe, Erholen, Faulenzen,
guten Gesprächen, tollen Wanderungen, wunderschönem
Erleben der Natur und natürlich gutem Essen und Rotwein
(in Vinschgau wachsen seit knapp 3000 Jahren einzigartige
Rebsorten!)
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| Toll
ist die wunderschöne Aussicht auf die Gebirgswelt rund
um Naturno, man schaut hinüber ins Schnalstal hinein,
Blick auf den Sonnenberg, Blick zieht wieder zurück
zur Burg Juval von Reinhold Messner (jeder kennt ihn!),
die 1000 m über der Gemeinde Staben am Rande des Naturparks
Texelgruppe liegt. Wie wird das Wetter sein? Scheint
die Sonne? Natürlich! (in Südtirol scheint die Sonne
an 300 Tagen im Jahr!) Wie weit ist der Bauer nebenan
mit seinem Hausneubau? Ist das Haus schon fertig? Unsere
Kinder rennen zu den Tieren, es gibt Pferde, Schweine
und einen Haushund der uns jeden Tag besuchen wird!
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Blick auf Tomberg/Tschars
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Aufschließen und Besichtigung
des Hauses, Was ist wo? Küche, toll sogar mit Spülmaschine
und Backröhre, großen Töpfen, großen Schüsseln, Herd zum
Anschüren und zum Kochen (wie in alten Zeiten!), Vorratsraum,
prima die Küche ist wirklich toll ausgestattet, der Aufenthaltsraum
passt auch, also weiter geht's, Ausräumen unserer Autos,
Einräumen des Hauses, Wer schläft wo? Keine Angst! habe
schon einen Plan gemacht, jeder bekommt sein Bett zum Schlafen!
Es geht die Treppe nach oben, das äußere Zimmer ist bereits
für Familie Rettelbach-Zellner verbucht, bitte die linke
Tür nehmen, denn die rechte Türe führt euch in unseren Wellnessraum!
Die anderen gehen alle geradewegs in die Türe rein, aber
keine Angst, es müssen hier nicht alle schlafen, dieser
Raum ist unseren Kids vorbehalten, die Erwachsenen müssen
sich die Betten in den gemütlichen Nischenzimmern links
und rechts teilen, aber halt ein Erwachsener bleibt übrig,
wer schläft freiwillig bei den Kindern? Die andere Möglichkeit
wäre, kein Kinderzimmer zu machen, sondern nach Familien
aufzuteilen! Aber da höre ich schon den Protest der Kinder!
Also weiter geht's, Reisetaschen hoch schleppen, Essenskisten
in den Vorratsraum bringen, alle Schuhe verstauen! Hallo,
wer macht bitte Kaffee? Jetzt ist erst mal Pause angesagt,
also raus in den Garten, wir setzen uns in die Pergola (toller
Platz für unsere Abende bei Kerzenschein, gutem Essen und
Rotw…!) und genießen die wunderschöne Aussicht und die Ruhe
hoch oben am Berg! Unsere Kinder spielen derweil schon auf
dem großen Grundstück mit Lagerfeuerplatz und erfüllen den
Platz rund um das Haus mit Leben!
Sonntag bis Freitag:
Harald und ich möchten mit Euch folgende Wanderungen
unternehmen:
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Höfewanderung am Sonnenberg
- Panoramaweg am Vinschgauer Sonnenberg
- Sonne und Schatten, unterwegs vom Gruberhof zum Schnatzhof
- Spurensuche, entlang am Meraner Höhenweg - Auf den Spuren
längst vergangener Tage….
- Atemberaubende Tiefblicke auf den Meraner Talkessel
- der Vellauer Felsenweg
- Immer am Wasser entlang - Wasser ist Leben - Schnalswaalweg
- Wege in die Vergangenheit - Schnalstal: durchs Pfossental
zu den Eishöfen
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Spurensuche entlang dem Meraner Höhenweg
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Ihr
seht, es gibt viele Wege, die wir gehen könnten, die uns
an die frühere Zeit der Bergbauern erinnern. Die ausgetretenen
Pfade und viel begangenen Wege zeigen uns ein Stück Alltag
der Bergbauern wieder, da es für die Bergbauern die einzige
Möglichkeit war, mit ihren Nachbarn zusammen zu kommen.
Auch waren die Wege für die Bergbauern
- Schul- und Kirchweg
- Transportweg für Pferdefuhrwerke und Ochsengespanne
- die Kraxenträger nahmen kilometerweite Fußmärsche auf
sich, wanderten auf den Steigen von Hof zu Hof und boten
ihre Waren an.
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Samstag:
Frühstück, Einpacken und Hüttenputz,
Abschiednehmen von Haus und Hof, ein Blick zurück,
kommen wir wohl wieder mal hierher?
Ein letztes Mal die Fahrt über unsere enge schmale
steile Bergstraße hinunter nach Tschars
Fragen: Wie war die Woche? Wetter? Wege? Touren? Natur?
Erlebnis? Erfahrungen? Gemeinschaft? Zufriedenheit?
Hüttenschlüssel zurück bringen, gemeinsame Heimfahrt
nach Ansbach, Windsbach und Heilsbronn!
Fortsetzung folgt!
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Unterwegs
am Partschinser Höhenweg - Bild vom Herbst!
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Nicht einsam, sondern gemeinsam auf Hütten sind
für Kinder und Erwachsenen nicht nur ein spannendes
Erlebnis, es führt auch zu neuen zwischenmenschlichen
Erfahrungen wie etwa Rücksichtsnahme, Toleranz und
Hilfsbereitschaft und trägt dazu bei, über das eine
oder andere im Alltag nachzudenken.

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Wir freuen uns schon auf die Woche
hoch oben am Berg mit euch, und danken euch für euer
Vertrauen, das ihr uns entgegen bringt, um mit uns
diese Woche in Tschars/Südtirol zu verbringen.
Harald, Christine, Sebastian, Anna-Lena und Theresa
Bericht: Christine, 23.05.2007
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