Am 17.12.2011 machten sich 5 waghalsige Familien auf, den „Pelzi“ zu suchen. Nach „Insiderinformationen“ soll der nämlich in der Nähe von U-dorf beim Spielplatz gesichtet worden sein. Also dachten sich Familie Groß, Lies, Goldbach, Croner und Hummel: nix wie hin um, sich dem Abenteuer „Pelzmärtelsuche bei Nacht“ anzuschließen. In U-dorf angekommen (es war noch trocken aber schon dämmrig) ging´s bestens gerüstet mit Taschen- und Stirnlampen auch gleich los mit der Suche. Mutig setzten sich Miri, Luki, Michi, Paula, Lea, Jasmin, Viola, Theresa und Anna-Lena auch gleich an die Spitze des Suchtrupps, um nicht irgendwelche wichtigen Hinweise oder Spuren, die zum „Pelzi“ führen könnten, zu übersehen.
Die Erwachsenen hatten Mühe, dem Tempo der Kinder zu folgen. „Habt ihr das auch gehört“ – fragte da plötzlich eine aufgeregte Kinderstimme – „da war doch was“ ?! „Nö, da is noch nix “ – und es ging weiter und noch tiefer in den Wald. Die „großen Mädls“ sangen und die „kleinen“ suchten fieberhaft weiter nach Spuren. „Aber jetzt hab ich was gesehen“ (wieder ist alles leise) – „da war doch ein Licht“. Alles stürmte in die Richtung, aus der das blasse Licht schimmerte. „Und da – eine Glocke – hört ihr das ?“ Ganz aufgeregt gingen wir alle in die Richtung, aus der die leisen, sanft klingenden Glockentöne aus dem Wald zu hören waren.
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Und tatsächlich: Mitten im Finsteren des Waldes kam uns der „Pelzmärtel“ mit seinem roten Umhang und einem weißen Bart entgegen. „Na – wo kommt ihr denn so spät her“ – fragte uns der alte „St.Martin“. „Wir haben dich gesucht – hast du auch Geschenke dabei“ ? (Im Hintergrund hört man, wie Miri die Rosi fragt: Du Mami - der sieht ja bissle aus wie der Harald!?)
Nachdem Miri und Luki dem Pelzi ein Ständchen darbrachten, verteilte „Hala-Pelzi“ Mandelhörnchen. Aber jeder muss mit einem anderen teilen, brummte der Pelzi aus seinem weißen Bart (wie eben der St. Martin, der auch seinen Mantel teilte).

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Nachdem wir alle das leckere Gebäck geteilt und verspeist hatten, bedankten wir uns artig und verabschiedeten unseren Pelmärtel, der wieder im Wald verschwand. Gut gelaunt gingen auch wir wieder ca. 30 Minuten zurück zum Spielplatz. Mit einer Vorahnung, dass solch eine Suche hungrig und durstig macht, wurde, kaum in U-dorf wieder angekommen, erst einmal alles Wichtige ausgepackt. |
Alle hatten den Kofferraum voller Brennholz. Croners, Fam. Goldbach, Hummels und Lies (und natürlich auch die Christine) sorgten für den kulinarischen Rahmen, in Form eines „kalten Buffets“. Glühwein, Punsch, Salate, Soßen-Dipps, Würstl, belegte Semmeln usw. wurden vor der Hütte aufgetischt.
In einem großen Grill wurde das „Lagerfeuer“ angefacht, über dem sich die Kinder (und Erwachsenen) sofort mit Stockbrot und „Würstchen anbraten“ drüber machten. In geselliger Runde wurde über die vergangen Ausflüge und anderweitigen Jahreserlebnisse geplaudert, die jeder so dieses Jahr erlebt hatte. Nach ca. 1,5 Stunden wurde die Lagerfeuerromantik aber plötzlich durch einen „Graupel-Schauer“ getrübt, sodass der spannende und wieder sehr schöne Abend im Kreise der Familiengruppe sich dem Ende näherte. Das Feuer wurde „fachmännisch“ gelöscht, alle Tische, Bänke und sonstigen Hilfsmittel wieder an ihre Plätze zurückgeräumt, um sich danach zu verabschieden. Schön war´s wieder – Danke hierfür an Harald und Christine.

Auf diesem Wege wünscht die Familiengruppe Allen ein tolles, spannendes, erlebnisreiches, aber vor allem unfallfreies Jahr 2012!
Vielen Dank auch an den Ortsverein Unterrottmannsdorf, der uns zum wiederholten Male kostenlos seinen Lagerfeuerplatz zur Verfügung stellte! |
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