|
"Auf
dem Weg zum Himmel"
Hirschbachtalwanderung 15.10.06
|
Am 15.10.2006 war es am Sonntagmorgen sehr nebelig,
aber das trübte nicht die Stimmung. Es war klar, der
Tag wird schön, sowohl mit dem Wetter, als auch mit
der Stimmung in unserer Familiengruppe. Treffpunkt
war unter der Autobahnbrücke zwischen Neuendettelsau
und Heilsbronn. Als alle da waren, war inzwischen
auch die Sonne durchgedrungen.
Nach kurzer Begrüßung starteten wir Richtung Hersbruck
in die Fränkische Alb ins Hirschbachtal mit dem Motto
"Auf dem Weg zum Himmel".
Am Parkplatz angekommen rüsteten sich alle für die
Wanderung durch das Labyrinth an Wegen. Endlich ging
es los! Zu Beginn war nicht gleich klar, wo unser
Wegweiser, der rote Punkt war. Aber Dank unserer guten
"Pfadfinder" Harald und Christine fanden wir immer
wieder auf den rechten Pfad. Immer wieder ging es
auf und ab durch wunderbare Buchenwälder, manchmal
auch querfeldein, über den weichen Boden des Waldes.
Was für ein tolles Gefühl über so weichen, in Erdtönen
farbiges Laub zu wandern. Es war eine Wohltat, auch
das Laub, welches sich begann zu verfärben. Eine tolle
Jahreszeit der Herbst und noch dazu bei solch einem
wunderschönen Sonnentag. Na klar, unser Ziel war ja
auch "der Himmel".
|


|
|
Immer wieder musste Harald auf die Karte blicken,
damit wir der geplanten Route folgen konnten. Nach
einiger Zeit kamen wir beim ersten Kletterfelsen an,
Norissteig. Es war schon Mittag. Wir begegneten vier
jungen Menschen, die - ausgerüstet mit Kletterseilen
und allem was dazu gehört - versuchten, die Steilwände
zu erklimmen. "Kurze Trinkpause" hieß es. Manche nutzten
trotzdem kurz die Gelegenheit zu vespern. Nach ca.
10 Minuten ging es weiter, wieder kurz hinunter im
Wald, dann kam es, dass sich die Gruppe kurz trennte,
da Harald die eine Richtung und Christine die andere
Richtung verfolgte. Harald war zwar auf dem richtigen
Weg, aber Christine verfolgte eine Spur, die zu einem
wunderschönen Platz für unsere Mittagspause führte.
Unter herrlichen Sonnenstrahlen weit oben am Waldeshügel
folgte unser geplantes Picknick. Alle Kinder, die
dabei waren, hatten von Anfang an auch ihre Freude,
waren mit Rollenspiel, Singen und Erkunden des Waldes
in unserer Nähe, beschäftigt. Heiterkeit und gute
Laune begleiteten uns.
Nach dem Picknick wanderten wir zum Gipfelkreuz des
Norissteigs, wo wir eine tolle Aussicht ins schöne
Tal und zum blauen Himmel genießen konnten. Fast hätte
man meinen können, dass wir schon am Aussichtspunkt
"Himmel" angelangt waren. Weiter ging es unseren Felsensteig,
immer wieder vorbei an verschiedenen Punkten, wie
der Mittelbergwand, dem Frankenkamin und dem Noristörle.
Herrlich bei diesem sonnigen Wetter, in der wunderschönen
Natur und in der Gemeinschaft. Kurz bevor der "Aufstieg"
zum Aussichtspunkt "Himmel" losging, stärkten sich
alle noch kurz mit einem kräftigen Schluck!
|
|
Endlich angekommen am Aussichtspunkt "Himmel" bot
sich ein schöner Blick, bei Sonnenschein am Spätnachmittag,
über die schönen Wälder. Mancher ist an diesem Aussichtspunkt
vorbeigewandert und geklettert. Verpasst! Eine letzte
steile Möglichkeit für eine wahrscheinlich wunderbare
Aussicht. Bei Interesse Harald, Thomas und Sebastian
fragen, denn sie sind hinaufgeklettert! Dann fing
der "Abstieg" an. Durch den Wald noch ein wenig, dann
vorbei an Wiesen. Es kam eine Stelle, an der andere
Wanderer Pause machten, schönster letzter Sonnenschein,
"schnell noch ein Gruppenfoto erhaschen", da andere
Wanderer zur Stelle sind und fotografieren können.
Doch halt - was war das, plötzlich war der größte
Teil unserer Gruppe relaxt auf der Wiese gelegen und
hat das Sonnenbad der letzten Sonnenstrahlen des Tages
genossen. Harrys Kommentar nach kurzer Zeit: "Ja was
ist denn das für ein undisziplinierter Haufen hier,
wir wollten nur kurz ein Foto machen und jetzt liegen
alle!".
|

|
|
Nach einiger Zeit forderte ich alle
auf: "so, auf nun, weiter geht`s". Alle rappelten
sich so langsam auf und der restliche Weg wurde angetreten.
Ein kurzer Stopp für die Kinder war noch erforderlich,
als wir bei einer kleinen Gruppe Pferden vorbei kamen.
Die Kinder fütterten sie mit frischem Gras. So gegen
dreiviertel fünf Uhr waren wir zurück beim Parkplatz.
Ein schöner Tag ging zu Ende.
Christine Hartwig
|

|
|