|
"Kommt
hoch, hier kann man gut klettern!"
So rufen
uns die Kinder zu und sie sind auch diejenigen, die am schnellsten
den Weg entlang laufen möchten. Aber Harald ist für die Kinder
die rote Ampel! Denn Harald hat ein rotes T-Shirt an. Blieb
Harald stehen, so hieß das für die Kinder: stehen bleiben und
warten bis es grün wird .... Langeweile wie auf schnurgeraden
Forstwegen kommt nicht auf.

Auf abenteuerlichen
und schmalen Pfaden sind wir den Eibengrat entlang gewandert.
Wir hatten Felsberührungen entlang dem Bergrücken. Große Brocken
mussten umgangen werden, zwischen schmalen Felsspalten mussten
sich alle durchdrücken und eine steile Stiege hatten wir zu
erklimmen. Der Wald war schattig aber nicht dunkel. Ein Laubwald
mit Eiben und verschlungenen Föhren. Für uns alle ein Erlebnis,
das wir so schnell nicht vergessen werden.
Am späten
Vormittag hatten wir uns in Neuendettelsau an der Autobahnauffahrt
getroffen. Zusammen mit Christine, Harald, Anna-Lena und Theresa
Groß, Thomas, Cornelia, Viola und Jasmin Lies, Jürgen Gassenmeyer
mit Sascha und Patrik, Claudia Garbow mit Fabienn und Mika haben
wir diesen schönen Tagesausflug unternommen. Nach 1 Stunde Fahrtzeit
sind wir in Spies angekommen. Einem kleinen, von einem Fernsehturm
überragten Ort im Veldensteiner Forst. Von einem schattigen
Parkplatz aus gings los, den Gratweg entlang und auch wieder
zurück, denn der alternative Forstweg erschien uns allen dann
doch zu öde. Zwischendurch genossen wir in luftiger Höhe ein
Picknick. Jeder hatte von zu Hause den Inhalt seines Kühlschranks
und andere Leckereien mitgebracht. Von belegten Broten, selbstgebackenem
Kuchen über geräucherte Bratwürste, Obst und Süßem bis hin zu
Bier für Thomas war alles geboten. Um uns herum grollte der
Donner! Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und hat uns verschont.

Auf der
Rückfahrt haben wir erfahren, dass im Nürnberger Norden Unterführungen
überschwemmt wurden; ja sogar Gullideckel wurden angehoben und
das Festival Rock im Park ist sprichwörtlich abgesoffen. Bei
uns hat es keine negativen Erlebnisse gegeben. Alle war ganz
entspannt, den Kindern - auch den ganz kleinen hat's gefallen.
Mancher hat ein Souvenir mitgenommen. Die Kinder einen Stecken
als Wanderstock oder Schwert und ein starker Mann einen großen
Stein für den Vorgarten. Dieser wurde allerdings nicht am Ende
der Tour entdeckt, sondern ist am Wendepunkt dem späteren Lastenträger
förmlich in den Weg gekullert. Nach einem schönen Nachmittag
verabschiedeten wir uns am Parkplatz und machten uns auf den
Heimweg.
|
|



Geschrieben
von Michaela Riedel und Stefan Biedermann mit Nils und Judith
Biedermann
|