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DAV  Ansbach  -  Familiengruppe

Tourenberichte


Tagesausflug Eibengrat

ein romantischer Felsensteig

am 08.06.2008

 

"Kommt hoch, hier kann man gut klettern!"

So rufen uns die Kinder zu und sie sind auch diejenigen, die am schnellsten den Weg entlang laufen möchten. Aber Harald ist für die Kinder die rote Ampel! Denn Harald hat ein rotes T-Shirt an. Blieb Harald stehen, so hieß das für die Kinder: stehen bleiben und warten bis es grün wird .... Langeweile wie auf schnurgeraden Forstwegen kommt nicht auf.

Auf abenteuerlichen und schmalen Pfaden sind wir den Eibengrat entlang gewandert. Wir hatten Felsberührungen entlang dem Bergrücken. Große Brocken mussten umgangen werden, zwischen schmalen Felsspalten mussten sich alle durchdrücken und eine steile Stiege hatten wir zu erklimmen. Der Wald war schattig aber nicht dunkel. Ein Laubwald mit Eiben und verschlungenen Föhren. Für uns alle ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.

Am späten Vormittag hatten wir uns in Neuendettelsau an der Autobahnauffahrt getroffen. Zusammen mit Christine, Harald, Anna-Lena und Theresa Groß, Thomas, Cornelia, Viola und Jasmin Lies, Jürgen Gassenmeyer mit Sascha und Patrik, Claudia Garbow mit Fabienn und Mika haben wir diesen schönen Tagesausflug unternommen. Nach 1 Stunde Fahrtzeit sind wir in Spies angekommen. Einem kleinen, von einem Fernsehturm überragten Ort im Veldensteiner Forst. Von einem schattigen Parkplatz aus gings los, den Gratweg entlang und auch wieder zurück, denn der alternative Forstweg erschien uns allen dann doch zu öde. Zwischendurch genossen wir in luftiger Höhe ein Picknick. Jeder hatte von zu Hause den Inhalt seines Kühlschranks und andere Leckereien mitgebracht. Von belegten Broten, selbstgebackenem Kuchen über geräucherte Bratwürste, Obst und Süßem bis hin zu Bier für Thomas war alles geboten. Um uns herum grollte der Donner! Doch der Wettergott hatte ein Einsehen und hat uns verschont.

Auf der Rückfahrt haben wir erfahren, dass im Nürnberger Norden Unterführungen überschwemmt wurden; ja sogar Gullideckel wurden angehoben und das Festival Rock im Park ist sprichwörtlich abgesoffen. Bei uns hat es keine negativen Erlebnisse gegeben. Alle war ganz entspannt, den Kindern - auch den ganz kleinen hat's gefallen. Mancher hat ein Souvenir mitgenommen. Die Kinder einen Stecken als Wanderstock oder Schwert und ein starker Mann einen großen Stein für den Vorgarten. Dieser wurde allerdings nicht am Ende der Tour entdeckt, sondern ist am Wendepunkt dem späteren Lastenträger förmlich in den Weg gekullert. Nach einem schönen Nachmittag verabschiedeten wir uns am Parkplatz und machten uns auf den Heimweg.

 

 

 

 

Geschrieben von Michaela Riedel und Stefan Biedermann mit Nils und Judith Biedermann