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Sonntag Morgen, wir machen unsere Augen auf und wow, was für ein tolles Wetter. Kurzerhand greifen wir zum Telefon und melden uns noch für die Bärlauchwanderung. So fahren wir uns also nach Marktbergel, um auf die „alten Hasen“ zu treffen. Anscheinend lockt der Sonnenschein noch weitere Wandersleut aus ihren Höhlen, da anstelle aus den 3 erwarteten Wanderpärchen plötzlich 12 Erwachsene und gut geschätzte 15 Kinder wurden. Bevor wir uns auf Schusters Rappen machen können, sind wir aber noch ein paar Minuten mit dem Auto im Konvoi unterwegs, um diese dann an einem kleinen See abzustellen. Immer schön dem „Hasenweg“ folgend, laufen wir nun bergauf & weiter bergauf, bis wir zum ersten Ansatz von Bärlauch stoßen. Dort erhalten wir von der Rosi die ersten Eindrücke zum Thema Aussehen & Geschmack.
Nach einer kleinen Verschnaufpause für die Kinder, geht´s weiter wieder bergauf zur Brotzeithütte am Wasserscheideweg. Dort wird dann erst mal gründlich gevespert und viel getrunken, damit wir unseren Helden, die den laaaaangen Weg bis zur Altmühlquelle erklimmen, um uns unsere leeren Flaschen mit Quellwasser zu befüllen, diese aushändigen zu können.

Stattdessen finden wir aber kurze Zeit darauf den Zahn von einem Wildschwein. Ob das Wildschwein jetzt wohl mit einer Zahnlücke rumrennt??? Nachdem nun langsam die Kraftreserven der Jüngsten zur Neige gehen, sind wir auch schon an den Bahnschienen, welche wir über eine Brücke überqueren. Oh ha, wir sehen ja schon die „anderen“ von hinten ankommen. Der Sieg soll aber unser sein und so werden noch mal alle Reserven aktiviert, damit wir als ersten am Bärlauch-Hang ankommen und den besten Bärlauch pflücken können. Irgendwann haben wir alle genug Vorrat für uns zu Hause gesammelt und greifen das letzte Etappenziel an: Unseren Ausgangspunkt!!! Bei einem gemeinsamen Picknick genießen wir die vorbereiteten Bärlauchaufstriche und lassen den schönen Nachmittag ausklingen.

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Gut gestärkt geht’s dann durch den Wald und über die Wiesen weiter, bis wir auf eine riesige mind. 10 cm große Eidechse treffen. Nachdem wir uns von dem Ungetüm losreisen können, teilt sich auch schon bald der gemeinsame Weg. Schweren Herzens lassen wir die Helden weiterziehen und begeben uns auf die Zielgerade. Da die Rosi als einzigste den Weg kennt, legt sie zusammen mit den Kindern großzügige Wegweiser aus, damit die „Erwachsenen“ den Rückweg finden. Als Belohnung für die fleißigen Helfer hat sie dann auch noch gleich ein paar Gummitierchen dabei, welche natürlich sofort gejagt werden. So laufen wir nun inzwischen bergab bis wir doch tatsächlich auf einen Biber-Damm treffen. Leider ist der Biber selber aber nirgendwo zu sehen.

Vielen lieben Dank für den tollen Nachmittag, für uns „Neue“ ein perfekter Einstieg!!!! |